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Alarme

23.11.2017 - Kellerbrand Krappitzer Straße

Ein Kellerbrand am Donnerstagmittag machte den Einsatz der Feuerwehren Oker und Goslar erforderlich. Zwei Personen mussten in der Okeraner Krappitzer Straße aus dem verqualmten Wohnhaus über Leitern gerettet werden. Ein Großaufgebot von Rettungskräften war fast zwei Stunden an der Einsatzstelle.

Am Donnerstagmittag ereignete sich ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Krappitzer Straße im Stadtteil Oker. Aus unbekannten Gründen gerieten Gegenstände in Brand. Der Kellerbereich war total verqualmt. Auch das Treppenhaus war nicht mehr begehbar. Zwei Personen mussten gerettet werden. Aus dem Dachgeschoß rettete die Feuerwehr zur Wolfenbütteler Straße hin eine Person mit der Drehleiter. Eine zweite Person konnte über die Steckleiter aus dem ersten Obergeschoß gerettet werden. Die Hausbewohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst dem Goslarer Krankenhaus zugeführt werden.

Neben den Einsatzkräften der örtlich zuständigen Ortsfeuerwehr Oker war auch ein Löschzug aus Goslar um 13.33 Uhr alarmiert worden. Unter Atemschutz und ohne Sicht drangen die Einsatzkräfte in den Keller vor. Nach intensiver Suche konnte der Brandherd lokalisiert und gelöscht werden. Umfangreiche Nachlöscharbeiten schlossen sich an. Auch die acht Wohnungen durchsuchte die Feuerwehr auf weitere Personen. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden, weitere Personen hielten sich nicht im Wohnhaus auf.

Der umfangreiche Bedarf von Atemschutzgeräteträgern veranlasste Einsatzleiter Frank Slotta Sirenenalarm für den Stadtteil Oker zu geben und um die Alarmstufe zu erhöhen. Dies hatte zur Folge, dass auch die Goslarer Feuerwehr noch einmal komplett alarmiert wurde. Bis nach 15 Uhr war die Goslarer Wehr im Einsatz. Für die Okeraner Brandschützer konnte erst im Laufe des Nachmittags Einsatzende gegeben werden. Durch den Energieversorger Harz Energie erfolgte die Abschaltung von Strom und Gas für das Wohngebäude.

Das Wohnhaus ist für die kommenden Tage nicht bewohnbar. Das Treppenhaus bedarf nach der starken Kontaminierung durch den Brandrauch einer intensiven Reinigung. Die Bewohner konnten allerdings in anderen Unterkünften untergebracht werden. Die Ermittlungen zu einer möglichen Brandursache sind durch die Goslarer Polizei aufgenommen worden. Die Schadenhöhe kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden. Der Rettungsdienst der Kreiswirtschaftsbetriebe war mit vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle geeilt. Die Feuerwehr war mit 47 Einsatzkräften am Einsatzort. Während der Löscharbeiten war die Wolfenbütteler Straße voll gesperrt.

Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 16/25, DLK 23/12, HLF 20, LF 20/16, TLF 24/50, ELW, MZF, Kdow-BvD und Kdow-StBM
sowie Feuerwehr Oker mit TLF 16/25 und LF 10, Kreisbrandmeister, Rettungsdienst der Kreiswirtschaftsbetriebe und Polizei

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